Vers. 5.0 vom 20.11.2024
§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
(1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen Prä- und Postpartales Coaching, Ann-Kristin Strauch, Korachstraße 12a, 21031 Hamburg, im Folgenden „Anbieter" und dem Kunden, im Folgenden „Kunde", als Dienstleistungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
(2) Der Anbieter bietet verschiedene Dienstleistungen in Form von Schwangerschafts-, Rückbildungs- und Mama-Fitness-Kursen sowie 1:1-Coachingpakete und postpartale Kurse an. Diese können sowohl als Online- als auch als Präsenzkurse angeboten und durchgeführt werden. Soweit keine explizite Differenzierung erfolgt, werden alle zusammen auch als „Kurse" bezeichnet.
(3) Gegenstand der Kurse ist das Erbringen einer vereinbarten Leistung (Dienstvertrag) und nicht das Erreichen eines bestimmten Erfolges (kein Werkvertrag). Die beauftragten Leistungen gelten als erbracht, wenn die erforderlichen Kurse erfolgt sind. Der Kunde verpflichtet sich im eigenen Interesse, alle relevanten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu erbringen.
(4) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Unternehmen gem. § 14 BGB als auch gegenüber Verbrauchern gem. § 13 BGB.
(5) Es gelten ausschließlich die Regelungen im jeweiligen Dienstleistungsvertrag und diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht akzeptiert. Dies gilt auch, wenn der Anbieter der Einbeziehung nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Der Kunde bucht bei dem Anbieter einen entsprechenden Kurs. Diese Buchung nimmt der Anbieter durch eine Buchungsbestätigung an. Eine Buchung kann persönlich, per E-Mail oder per Anmeldeformular zustande kommen. Kurse können auch über die externe Buchungsplattform Eversports gebucht werden. Die Preise kann der Kunde dem jeweiligen Angebot des Anbieters entnehmen.
(2) Der Vertrag kommt in jedem Fall erst zustande, wenn der Anbieter die Buchung des Kunden bestätigt. Die Buchung des Kunden ist bindend. Der Kunde erhält mit der Buchungsbestätigung per E-Mail eine Rechnung.
(3) Die Präsentation und Bewerbung der Kurse auf Social Media, auf der Website und in Broschüren des Anbieters oder innerhalb von Werbeanzeigen stellen kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, einen Dienstleistungsvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn der Anbieter aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen die Kurse nicht geben kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten.
§ 3 Inhalt der Kurse
(1) Der Anbieter erbringt seine Dienste gegenüber dem Kunden in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten in den oben genannten Bereichen anwendet.
(2) Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Kunden kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Die erfolgreiche Umsetzung und die Erzielung bestimmter Ergebnisse obliegt allein dem Kunden.
(3) Sämtliche Unterlagen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Der Kunde ist auch nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Anbieters Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von den Kursen zu machen.
§ 4 Durchführung der Kurse
(1) Schwangerschafts- und Rückbildungskurse sind mehrwöchig ausgelegt und können ausschließlich als Paket gebucht werden. 10er-Karten sind für diese Kurse nicht gültig. Postpartale Kurse können entweder in Präsenz oder online einzeln gebucht werden. Für diese Kurse können 10er-Karten erworben werden.
(2) Die Kurse beruhen auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Kunde ist zur Abnahme der Beratung oder Umsetzung der erteilten Empfehlungen nicht verpflichtet. Der Kunde erkennt an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen der Kurse von ihm unternommen werden, in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegen.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung der Kurse abzusagen, sofern bei ihm oder einem dritten, von ihm eingeschalteten Leistungserbringer, eine Verhinderung, z. B. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit eintritt, die den Anbieter ohne eigenes Verschulden daran hindern, die Kurse zum vereinbarten Termin abzuhalten. Ein Schadensersatzanspruch für den Kunden besteht in diesem Fall nicht.
(4) Die Abbildung und Beschreibung der Kurse und eines eventuellen Ortes dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die vollständige Einhaltung wird nicht übernommen.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf der Kurse aus fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung des Kurs-Inhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des Kurs-Inhaltes eintritt und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
(6) Der Anbieter ist berechtigt, Ort und Zeit der angekündigten Kurse zu ändern, sofern die Änderung dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt und für diesen zumutbar ist.
(7) Der Kunde ist für eine korrekt angegebene E-Mail-Adresse und den regelmäßigen Abruf seiner E-Mails selbst verantwortlich.
§ 5 Kurszeiten und Mindestteilnehmerzahl
(1) Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Kurszeiten flexibel anzupassen. Änderungen der Kurszeiten werden den Kunden rechtzeitig, mindestens jedoch 1 Tag vor dem geplanten Kursbeginn, bekannt gegeben, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich darauf einzustellen. Die Bekanntgabe erfolgt in der Regel per E-Mail oder über die Kommunikationskanäle, die bei der Buchung angegeben wurden.
(2) Für die Durchführung der angebotenen Kurse, insbesondere der Schwangerschafts- und Rückbildungskurse sowie der postpartalen Kurse, ist eine Mindestteilnehmerzahl erforderlich. Die Mindestteilnehmerzahl für jeden Kurs wird in der jeweiligen Kursbeschreibung auf der Website des Anbieters angegeben.
(3) Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, behält sich der Anbieter das Recht vor, den Kurs abzusagen. In diesem Fall wird der Kunde spätestens 2 Tage vor dem geplanten Kursbeginn über die Absage informiert.
(4) Im Falle einer Kursabsage aufgrund Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl hat der Kunde das Recht, entweder an einem späteren Kurstermin teilzunehmen oder die bereits gezahlte Kursgebühr zurückerstattet zu bekommen. Weitere Ansprüche des Kunden, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind ausgeschlossen, es sei denn, der Anbieter hat die Absage des Kurses vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt.
(5) Der Anbieter ist bemüht, dem Kunden bei Absage eines Kurses alternative Kurstermine oder -angebote zu unterbreiten. Der Kunde ist jedoch nicht verpflichtet, diese Alternativen anzunehmen.
§ 6 Zahlung
(1) Eine Zahlung ist gegenüber dem Anbieter mit den in der Rechnung angegebenen Zahlungsmitteln zum vereinbarten Fälligkeitsdatum ohne Abzug zu leisten.
(2) Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Anbieter berechtigt, Mahngebühren und Verzugszinsen in gesetzlich zulässiger Höhe zu erheben.
(3) Alle Preise im Angebot des Anbieters sind als Nettopreise aufgeführt.
(4) Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Preise für zukünftige Buchungen anzupassen. Bereits erworbene Kurskarten und Buchungen sind von Preisänderungen nicht betroffen.
§ 7 Laufzeit und Kündigung des Dienstleistungsvertrages
(1) Der Dienstleistungsvertrag wird für die Dauer der Inanspruchnahme der gebuchten Kurse geschlossen. Der Kunde hat die Möglichkeit, beim Anbieter eine 10er-Karte zu erwerben. Diese Karte berechtigt den Kunden zur Teilnahme an zehn Kursen in bestimmten Kurskategorien.
(2) Die Laufzeit des Vertrages beginnt mit dem ersten gebuchten Kurs und endet automatisch, sobald die letzte Einheit der erworbenen Karte in Anspruch genommen wurde. Eine Verlängerung des Vertrages erfolgt nicht automatisch.
(3) Nach der Inanspruchnahme aller Kurseinheiten der erworbenen Karte ist der Kunde verpflichtet, eine neue Karte zu erwerben, um weiterhin an den Kursen des Anbieters teilnehmen zu können. Der Vertrag endet somit nach der letzten in Anspruch genommenen Kurseinheit der jeweiligen Karte, es sei denn, der Kunde erwirbt eine neue Karte.
(4) Es besteht keine Verpflichtung seitens des Kunden, nach Ablauf der gebuchten Kurseinheiten eine neue Karte zu erwerben. Der Vertrag wird automatisch beendet, sofern keine weiteren Kurseinheiten mehr ausstehen.
(5) Das Recht zur fristlosen und außerordentlichen Kündigung bei Vorliegen eines wichtigen Grundes bleibt unberührt. Eine außerordentliche Kündigung des Anbieters ist insbesondere dann möglich, wenn der Kunde gegen wesentliche Vertragsbedingungen verstößt oder die ordnungsgemäße Durchführung der Kurse durch sein Verhalten erheblich beeinträchtigt.
(6) Im Fall der vorzeitigen Kündigung des Kunden aus wichtigem Grund bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
§ 8 Stornierungsbedingungen und Rückerstattung
(1) Der Kunde hat das Recht, einen gebuchten Kurs vor Kursbeginn zu stornieren. Dabei gelten die nachfolgenden Stornierungsbedingungen für die jeweiligen Kurse.
(2) Für geschlossene und aufbauende Kurse (8 oder 10 Wochen, Rückbildung oder Schwangerschaftskurse):
- Stornierungen, die mehr als 14 Tage vor dem Kurstermin erfolgen, sind kostenfrei.
- Bei Stornierungen, die zwischen 14 und 7 Tagen vor dem Kurstermin erfolgen, wird eine Stornogebühr in Höhe von 50 % des vereinbarten Honorars fällig.
- Stornierungen, die weniger als 7 Tage vor dem Kurstermin erfolgen, werden mit dem vollen Honorar berechnet.
(3) Für postpartale Kurse:
- Stornierungen, die bis zu 48 Stunden vor dem Kursbeginn erfolgen, sind kostenfrei.
- Bei Stornierungen, die weniger als 48 Stunden vor dem Kursbeginn erfolgen, erfolgt keine Rückerstattung. Alternativ kann der Teilnehmer an einem anderen Termin für diese Kurskategorie teilnehmen, sofern ein solcher angeboten wird und Plätze verfügbar sind.
(4) Für 1:1-Coaching und Gruppencoaching:
- Es wird ein kostenloses Erstgespräch angeboten. Kommt es nach diesem Erstgespräch zu einer Buchung, besteht kein Anspruch auf Rückzahlung, und es gibt keine Stornomöglichkeit.
- Es besteht ebenfalls keine 7-Tage-Geld-zurück-Garantie für diese Coaching-Kategorien.
(5) Der Anbieter bietet für bestimmte Kurse eine 7-tägige Geld-zurück-Garantie für den Fall, dass der Kursinhalt dem Kunden nicht zusagt. Nach Ablauf der 7-tägigen Geld-zurück-Garantie ist eine Rückerstattung des Kursentgelts ausgeschlossen, es sei denn, es liegt ein besonderer Ausnahmefall vor. Ein besonderer Ausnahmefall liegt insbesondere vor bei einer Geburt oder Fehlgeburt, sofern der Kurs ein Schwangerschaftskurs ist. In diesen Fällen ist ein entsprechender Nachweis (z. B. ärztliches Attest) vorzulegen. Der Kunde erhält in diesem Fall eine anteilige Rückerstattung des Kursentgelts, die sich nach der Anzahl der noch nicht in Anspruch genommenen Kurstermine bemisst.
(6) Wenn der Kunde einen Kurs angetreten hat, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der bezahlten Gebühr, falls einzelne Termine durch den Kunden nicht wahrgenommen werden können. Eine Ausnahme gilt nur für Schwangerschaftskurse im Falle einer Geburt oder Fehlgeburt gemäß Absatz (5).
(7) Die Rückerstattung erfolgt grundsätzlich auf dem gleichen Zahlungsweg, auf dem die Zahlung ursprünglich geleistet wurde. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass der Anbieter gezwungen ist, das Coaching aufgrund der Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl oder aus anderen wichtigen Gründen abzusagen. In diesem Fall wird das vollständige Kursentgelt an den Kunden zurückerstattet. Weitere Ansprüche des Kunden bestehen nicht.
(8) Sollte der Anbieter einen Kurs absagen müssen, wird der Kunde so früh wie möglich darüber informiert. In diesem Fall wird der Kursbeitrag für den abgesagten Kurs entweder erstattet oder auf Wunsch des Kunden auf einen zukünftigen Kurs angerechnet.
§ 9 Gewährleistung
(1) Der Anbieter ist bemüht, alle Tätigkeiten mit größter Sorgfalt und unter Beachtung anerkannter wissenschaftlicher Erkenntnisse und Grundsätze zur Verfügung zu stellen. Alle Empfehlungen und Analysen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen.
(2) Gewährleistung für die Wirksamkeit seiner Empfehlungen übernimmt der Anbieter nicht.
(3) Trotz größter Sorgfalt kann keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen werden.
§ 10 Verantwortung des Kunden und gesundheitliche Eignung
(1) Der Kunde trägt während des gesamten Kurses die volle Verantwortung für sein Handeln, sowohl während als auch außerhalb der jeweiligen Kurstermine. Die Teilnahme an einem Kurs setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Jeder Kunde ist selbst für seine körperliche und mentale Verfassung verantwortlich.
(2) Vor Kursbeginn und während der Laufzeit ist die gesundheitliche Eignung des Kunden sicherzustellen und von diesem ggf. (frauen-)ärztlich festzustellen. Mit der Buchung eines Kurses bestätigt der Kunde, körperlich und geistig in der Lage zu sein, an dem gebuchten Kurs teilzunehmen.
(3) Der Anbieter behält sich vor, bei begründeten Anhaltspunkten eine ärztliche Bestätigung der gesundheitlichen Eignung des Kunden zu verlangen. Kommt der Kunde dieser Aufforderung nicht nach, kann der Anbieter den Kunden von der Teilnahme am Kurs ausschließen. In diesem Fall erfolgt keine Erstattung der Kursgebühr, es sei denn, der Kunde kann nachweisen, dass die gesundheitliche Eignung tatsächlich vorliegt und die Verweigerung der Teilnahme unberechtigt war.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für gesundheitliche Schäden, die infolge der Teilnahme am Kurs entstehen, sofern diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen. Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter über etwaige gesundheitliche Einschränkungen oder Risiken vor Kursbeginn zu informieren.
§ 11 Haftung
(1) Der Anbieter haftet gegenüber dem Kunden in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.
(2) In sonstigen Fällen haftet der Anbieter – soweit in Abs. 3 nicht abweichend geregelt – nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (sogenannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung des Anbieters vorbehaltlich der Regelung in Abs. 3 ausgeschlossen.
(3) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüssen unberührt.
(4) Die Verantwortung für die eigenen Gegenstände sowie die eigene Gesundheit übernehmen alle Kunden für sich selbst. Die Kursteilnahme findet in eigener Verantwortung statt. Der Anbieter haftet nicht für den Verlust, Diebstahl oder die Beschädigung von persönlichen Gegenständen der Kunden, es sei denn, diese sind vom Anbieter vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden.
(5) Die Kunden nehmen in eigener Verantwortung an jeglichen Kursen teil. Der Anbieter haftet nicht für Verletzungen oder Gesundheitsschäden, die während der Kursteilnahme auftreten, es sei denn, diese sind auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Anbieters zurückzuführen.
§ 12 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Vertragsdurchführung erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung. Soweit personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet werden, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung eine marktübliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DS-GVO. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen.
§ 13 Widerrufsrecht
(1) Bezüglich des Widerrufsrechts verweist der Anbieter bei Verbrauchern auf die gesonderte Widerrufsbelehrung.
(2) Ist der Kunde ein Unternehmer, ist das Widerrufsrecht ausgeschlossen.
§ 14 Europäische Streitbeilegung
(1) Der Anbieter weist auf die Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO hin: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Kunden unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Hier kann man in die außergerichtliche Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten aus Online-Verträgen eintreten.
(2) Der Anbieter ist zu einer Teilnahme an einem Verfahren zur Streitbeilegung vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht bereit oder verpflichtet.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Sollten einzelne Bestimmungen der AGB ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit der AGB insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.
(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Vertragssprache ist Deutsch.
(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
(4) Handelt es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann oder ein Unternehmen, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters. Ansonsten gelten die gesetzlichen Regelungen. Das gleiche gilt für den Erfüllungsort.